Kategorienarchiv: News

Der neue Internetstandard IPv6 ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Inzwischen kommt IPv6 bei 35 Prozent der deutschen Internetnutzer zum Einsatz. Im Telekom-Netz wird der neue Standard bereits von rund zehn Millionen Kunden genutzt. In Deutschland gibt es inzwischen rund 69 Millionen Internetnutzer. Da immer mehr Geräte vernetzt sind und eine eigene Internetadresse benötigen, reicht der seit 30 Jahren verwendete Internetstandard IPv4 nicht mehr aus. Die damit realisierbaren rund vier Milliarden IP-Adressen für Netzanschlüsse seien nahezu ausgeschöpft. Der seit einigen Jahren parallel eingeführte neue Internetstandard IPv6 erweitere dagegen den Adresspool auf 340 Sextillionen IP-Adressen. Das teilte der Deutsche IPv6-Rat am Donnerstag mit. 35 Prozent der Internetnutzer in Deutschland verwenden IPv6 Hierzulande würden bereits 24 Millionen Deutsche und somit 35 Prozent der Internetnutzer in Deutschland IPv6 verwenden. Die Verbreitung des neuen Internetstandards ist in nur zwei Jahren damit erheblich vorangekommen: 2014 habe die Nutzung von IPv6 erst bei 7 Prozent gelegen.…

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Am 23. Februar 2015 haben wir bei der Bundesnetzagentur beantragt, weitere 5,9 Millionen Haushalte mit superschnellen Internetanschlüssen zu versorgen. Insgesamt könnten so knapp 80 Prozent der Haushalte bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) bekommen. Konkret geht es hier um den Ausbau in den so genannten Nahbereichen um die ca. 8000 Hauptverteiler überall in Deutschland. Wie erwartet haben die Verbände der Wettbewerber auf unseren Antrag scharf reagiert. Von Remonopolisierung ist die Rede und davon, dass wir beim Breitbandausbau Rosinen picken würden. Zeit, ein paar Fakten klarzustellen: Es ist die Telekom, die den Vectoring-Ausbau in Deutschland entscheidend vorantreibt: Allein seit dem Start der Vectoringliste im Juli 2014 hat die Telekom 20.000 Kabelverzweiger mit Vectoring erschlossen. Die Wettbewerber lediglich 800. Wir bauen also viel mehr aus, als es unserem Marktanteil entspricht. Nur die Telekom sorgt für einen möglichst flächendeckenden Ausbau – und das ist das Ziel der Breitbandstrategie der Bundesregierung. Wir würden…

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Wer bei Vodafone einen eigenen Kabelrouter angeschlossen hat, möchte danach das Geld für die Homebox-Option sparen. Doch die Kündigung wird Nutzern nicht gerade leicht gemacht. Das Vorgehen grenzt schon an Schikane. Vodafone versteckt die Kündigung für die Homebox-Option so gut es geht. (Bild: Danish Siddiqui /Reuters) Die Abschaffung des Routerzwangs ist den Kabelnetzbetreibern schon immer ein Dorn im Auge gewesen. Zwar mussten sie das Vorgehen der großen Koalition zähneknirschend akzeptieren, doch das bedeutet längst noch nicht, dass sie die Routerfreiheit kundenfreundlich umgesetzt haben. Das merken Nutzer beispielsweise, wenn sie bei Kabel Deutschland/Vodafone versuchen, eine früher angemietete Fritzbox wieder loszuwerden. Das kostet nicht nur Zeit, Geld und Nerven, sondern kann sogar zum vorübergehenden Verlust der eigenen Telefonnummer und fälschlich abgebuchten Strafgebühren führen. Die Homebox-Option kostet derzeit fünf Euro im Monat. Dafür erhalten die Kunden eine Fritzbox, drei zusätzliche Telefonnummern und die Möglichkeit, auf zwei Leitungen gleichzeitig zu telefonieren. Wer sich einen…

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